Leistungskurse Sozialkunde der MSS 11 treffen Bildungsministerin und Landespolitiker
Am 25. Januar 2018 unternahmen die Leistungskurse Sozialkunde der MSS 11 auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Giorgina Kazungu-Haß und unter der Leitung von Frau Hoffmann-Jaberg und Herrn Beckmann eine politische Exkursion in die Landeshauptstadt Mainz. Die Schülerinnen und Schüler wurden von Bildungsministerin Dr. Hubig und Bildungsstaatssekretär Beckmann im Ministerium empfangen und tauschten sich mit den beiden über Bildungspolitik, Gedenkstättenbesuche und die Arbeit im Parlament aus. Die beiden Politiker waren sehr an den Positionen der Schwerdler interessiert.
Im Anschluss stand dann ein Besuch im Landtag an, der mit einer Begrüßung durch Frau Giorgina Kazungu-Haß in der Steinhalle des Landesmuseums begann. Auch die CDU-Landtagsabgeordneten Oelbermann und Klöckner hießen die Schülerinnen und Schüler im Landtag willkommen. Nach einer Stunde spannender Diskussionen im Plenum blieb noch kurz Zeit für eine Stadtbesichtigung in Mainz.
Vielen Dank an Frau Giorgina Kazungu-Haß für die großzügige Unterstützung.
Als Ergbnis der Advents-Sammelaktion 2017 für Little house of hope konnte Herr Rollersbroich wieder eine stolze Summe vermelden: Insgesamt kamen 1048,23 € zusammen durch die Münzsammlung sowie Sonderaktionen (Waffel- bzw. Plätzchen-Verkauf).
Allen Spendern und bei der Sammlung Aktiven auch im Namen der Waisenkinder ein ganz herzliches Dankeschön.
Unter den von den 6. Klassen gesuchten Haselnüssen war tatsächlich eine dabei, die von einer Haselmaus angeknabbert gewesen ist.
Nachdem die Kinder die Nüsse auf Fraßspuren von verschiedensten Tieren hin untersucht hatten, wurde von ihnen eine Auswahl der Nüsse getroffen, die von der vom Aussterben bedrohten Haselmaus angefressen worden sein könnten. Diese Nüsse wurden nach Mainz verschickt, wo sie einem weiteren kritischen Blick standhalten mussten.
Unter den versandten Nüssen war nun eine dabei, die Fraßspuren von der Haselmaus aufweist. Das heißt: Die seltene Haselmaus ist auch in Speyer vertreten. Naturschutzorganisationen können mit dieser Information nun geeignete Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Haselmaus ergreifen.
Am 06. und 7. November besuchten die 7. Klassen die Beith-Schalom Synagoge, das „Haus des Friedens“, am Weidenberg. Unsere Lehrer wollten uns den jüdischen Glauben näherbringen, nachdem wir in der 6. Klasse bereits zwei christliche Kirchen und die Speyerer Moschee besucht hatten.
Nach den Restaurierungsarbeiten steht uns die Dreifaltigkeitskirche wieder für unser traditionelles Weihnachtskonzert zur Verfügung. Wir laden insbesondere die Mitglieder der Schulgemeinschaften des Schwerd- und des Purrmann-Gymnasiums ganz herzlich ein.
Der Eintritt ist frei, aber am Ende bitten wir um eine freiwillige Spende.
Am Sonntag dem 3. Dezember, veranstalteten die Stadtbibliothek zusammen mit der Musikschule und die Kunsterzieher Frau Schneider Krebs und Jochen Frisch eine besinnliche Advents- Stunde zum Thema "Bilder - Gedanken - Klänge" im Alten Stadtsaal.
Anlass war auch die Vorstellung des mit 6. Klassen 2016/ 2017 erstellten immerwährenden Kalenders mit Dombildern, Zeichnungen und Gedichten der Schülerinnen und Schüler.
Der Speyerer Serviceclub Soroptimist zeichnete am 1.12.2017 das Schwerd aus für sein Engagement im Bereich Menschenwürde. Die Präsidentin des Clubs, Frau Traub, hob dabei hervor, dass die Auszeichnung nicht zuletzt auch eine Bestätigung für das Verhalten der Schulgemeinschaft als Schule ohne Rassismus - Schule für Courage ist. Besonders hervorgehoben wurde auch die Aktion "Hand in Hand" als Beispiel für respektvollen Umgang miteinander.
Die vom Club an die Schule übergebene Tafel hängt direkt neben der Eingangstüre.
Die Feierstunde wurde musikalisch umrahmt von Greta Münchbach an der Geige und Adrian Brech am Klavier. Abschluss war das gemeinsame Singen von "Freude schöner Götterfunken".
Die Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck der Feierstunde.
Aus den Händen von Ministerin Dr. Hubig erhielten Frau Karp und Frau Palenczat die Urkunde und die Plakette, mit der das Schwerd-Gymnasium erneut als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet wurde.
Wesentliche Aspekte für die Auszeichnungen ist unser umfassendes Angebot, das gerade durch die Kooperation mit der Hopp-Foundation erweitert wurde, indem uns 2 Jahre lang eine Informatikerin für mehrere Stunden pro Woche im IT-Bereich unterstützt. Die Aktivitäten im IT-Bereich werden überdies u. a. durch IPad-Klassensätze erweitert.
Das Foto entstand bei der Urkundenverleihung (Foto: Wolfgang Schmitt)
Morde für eine Skelettsammlung. Ein NS-Wissenschaftsverbrechen und seine Opfer
Im KZ Natzweiler-Struthof (Elsass) ermordete im August 1943 der Lagerkommandant Josef Kramer 86 jüdische Frauen und Männer. Den Auftrag hatte er von der SS-Wissenschaftsorganisation „Ahnenerbe“. Die Skelette der 86 Opfer sollten in der „Reichsuniversität“ Straßburg präpariert und für Zwecke der Rassenpropaganda in den Sammlungen der Medizinischen Fakultät ausgestellt werden. Wer die Ermordeten waren, interessierte niemanden. Lediglich ihre KZ-Nummern waren notiert worden. Nach jahrelangen und weltweiten Recherchen hat Hans-Joachim Lang nicht nur die Namen dieser Frauen und Männer herausgefunden, sondern auch ihre Herkunft. Zudem gelang es ihm, zahlreiche Angehörige zu finden und mit deren Unterstützung die Lebensläufe zu rekonstruieren. Dank dieser Arbeiten erinnert heute auf dem Jüdischen Friedhof von Strasbourg auf dem Grab, in dem die Leichen nach dem Krieg anonym bestattet wurden, ein Stein mit Namen an die Opfer. Vor zwei Jahren enthüllten die Spitzenvertreter europäischer Institutionen zusammen mit dem französischen Staatspräsidenten an der Gaskammer von Natzweiler-Struthof einen Gedenkstein.
Der Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Joachim Lang war bis 2016 Wissenschaftsredakteur beim Schwäbischen Tagblatt in Tübingen. Er verfasste Bücher und zahlreiche Aufsätze über den Holocaust und über jüdische Geschichte, 2013 ernannte ihn die Universität Tübingen zum Honorarprofessor. 2016 berief ihn die Université Strasbourg in eine internationale Historikerkommission. Lang erhielt für seine Forschungen den Preis der Brüsseler Fondation Auschwitz (2004), die Leonhart-Fuchs-Medaille der Tübinger Medizinischen Fakultät (2008) sowie den Forscherpreis des Center for Medicine After The Holocaust in Houston (2017).
Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Foyer. Die Reihe des Fördervereins ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.