"Schwerd und seine Nachfolger": Vortrag Prof. Dr. Lang

Morde für eine Skelettsammlung.  Ein NS-Wissenschaftsverbrechen und  seine Opfer

Im KZ Natzweiler-Struthof (Elsass) ermordete im August 1943 der Lagerkommandant Josef Kramer 86 jüdische Frauen und Männer. Den Auftrag hatte er von der SS-Wissenschaftsorganisation „Ahnenerbe“. Die Skelette der 86 Opfer sollten in der „Reichsuniversität“ Straßburg präpariert und für Zwecke der Rassenpropaganda in den Sammlungen der Medizinischen Fakultät ausgestellt werden. Wer die Ermordeten waren, interessierte niemanden. Lediglich ihre KZ-Nummern waren notiert worden. Nach jahrelangen und weltweiten Recherchen hat Hans-Joachim Lang nicht nur die Namen dieser Frauen und Männer herausgefunden, sondern auch ihre Herkunft. Zudem gelang es ihm, zahlreiche Angehörige zu finden und mit deren Unterstützung die Lebensläufe zu rekonstruieren. Dank dieser Arbeiten erinnert heute auf dem Jüdischen Friedhof von Strasbourg auf dem Grab, in dem die Leichen nach dem Krieg anonym bestattet wurden, ein Stein mit Namen an die Opfer. Vor zwei Jahren enthüllten die Spitzenvertreter europäischer Institutionen zusammen mit dem französischen Staatspräsidenten an der Gaskammer von Natzweiler-Struthof einen Gedenkstein.

Der Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Joachim Lang war bis 2016 Wissenschaftsredakteur beim Schwäbischen Tagblatt in Tübingen. Er verfasste Bücher und zahlreiche Aufsätze über den Holocaust und über jüdische Geschichte, 2013 ernannte ihn die Universität Tübingen zum Honorarprofessor. 2016 berief ihn die Université Strasbourg in eine internationale Historikerkommission. Lang erhielt für seine Forschungen den Preis der Brüsseler Fondation Auschwitz (2004), die Leonhart-Fuchs-Medaille der Tübinger Medizinischen Fakultät (2008) sowie den Forscherpreis des Center for Medicine After The Holocaust in Houston (2017).

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Foyer. Die Reihe des Fördervereins ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

My Way - Our Future Neues Erasmus- Plus Projekt

Erfolgreiche Bewerbung um eine Förderung im Erasmus-Plus- Programm der EU

Das FMSG erhält EU- Fördergelder, um bis zum Sommer  2019 mit der Partnerschule in Estland gemeinsam an dem Projekt zu arbeiten und Schülerinnen und Schüler  zu Projektbesuchen nach Estland und Brüssel zu schicken

Die Gesamtleitung des Projekts liegt in den Händen des FMSG.

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahren.

Programme zur beruflichen Orientierung gibt es schon seit einiger Zeit an der Partnerschule in Estland und am FMSG.

Besonders das FMSG hat sich den  letzten Jahren intensiv daran gearbeitet, die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Chancen und Möglichkeiten nach dem Abitur vorzubereiten. Schon seit Jahren wird die Schule von Experten einer Hochschule unterstützt  (in diesem Jahr wieder Personal- Management Studierende der Hochschule Ludwigshafen)  und auch Betriebe und Institutionen aus Speyer helfen, indem sie von den neuesten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt berichten und Räume und Personal für Bewerbungssimulationen zur Verfügung stellen.

Während der zweijährigen Projektlaufzeit wollen die beiden Schulen voneinander lernen, um ein möglichst umfassendes Konzept zur beruflichen oder akademischen Orientierung zu entwickeln.

Ganz neu ist der Gedanke, auch die Wünsche der späteren Arbeitnehmer zu berücksichtigen. Was kann eine Firma tun, um auf Dauer einen motivierten Mitarbeiter  zu haben, der sich nicht irgendwann mit der inneren Kündigung beschäftigt?

Damit die Schülerinnen und Schüler die richtige Entscheidung für die Zukunft treffen, werden sie  an einem innovativen Workshop teilnehmen, in dem sie lernen, für sich eine Entscheidung zu treffen, die möglichst ein Leben trägt. Dieser Workshop wird im Dezember am FMSG mit der Unterstützung von Experten der Universität Bayreuth durchgeführt.  Eine Delegation von Schülern und Lehrern aus Estland wird an dem Workshop teilnehmen

Die neu gelernten Methoden werden dann in der Projektwoche des FMSG durch Schüler-Multiplikatoren an die Stufe 12 vermittelt und so eine besondere Rolle in der Themenwoche „Abitur und was danach“ spielen.

Die Projektsprachen sind Englisch, Deutsch und Estnisch. Lehrer und Schüler werden in gemischten Teams miteinander lernen und sich austauschen. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten einen Basiskurs in der Sprache des Partnerlandes.

Auch kulturelle Schwerpunkte werden gesetzt:  Wie verhalte ich mich bei einem Bewerbungsgespräch in einem anderen Land? Wie vermeide ich ungewollte Fettnäpfchen? So gut ausgerüstet werden vielleicht einige Schülerinnen und Schüler ein Studium oder eine Arbeit im Ausland in Erwägung ziehen.

Ein abschließender Besuch in Brüssel soll Politiker darüber informieren, welche Wünsche und Erwartungen die  zukünftige Generation der Arbeitnehmer hat, damit auch die Politik die Interessen der  zukünftigen Steuerzahler im Auge behält.

zentrale Ansprechpartnerinnen: Frau Kanthak und Frau Link

Meine Hand gegen Rassismus

Bunte Handabdrücke auf langen Banderolen zieren die Gänge und Pausenhallen des Friedrich-Magnus- Schwerd Gymnasiums. Was wie ein Kunstprojekt aussieht, hat einen tieferen Sinn: „Unsere Handabdrücke zeigen, dass wir alle eine Gemeinschaft sind“, erklärt Emily aus der 5b. Dabei ist es egal, woher jemand kommt oder wie er aussieht. 2014 wurde das FMSG als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Dass sie zu diesem Titel steht, zeigt die Schulgemeinschaft nun mit ihrem Handabdruck.

Little House of Hope

Wie Sie bereits unserer Homepage des FMSG entnehmen konnten, haben wir bei unserer letzten Adventssammlung 2016 für die Organisation „Little House of Hope“ insgesamt 700 € einnehmen können. Dafür gebührt Ihnen allen ein herzliches Dankeschön der Fachschaften Ethik, Philosophie ev. und kath. Religion, die diese Aktion eingeführt haben. Herr Krebs , im Vorstand der Stiftung „Little House of Hope“, hat sich in einer Mail ausdrücklich für diesen Einsatz unserer Schule bedankt. Den Inhalt der Mail sowie die Stellungnahme zu den Fakten der Aktion sowie Bild- und Zeitungsmeldungen können Sie jetzt auf unserer Homepage nachlesen.

Ich möchte Sie schon jetzt darauf hinweisen, dass wir am „Infotag“ einen Stand zu der Organisation „Little House of Hope“ errichten (11.11.2017 ab 9 Uhr) sowie unsere diesjährige Adventssammlung ab Montag, den 4. Dezember eröffnen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Walter Rillig i.V. der Fachschaften

Klangbilder

Die Bildpaten des Konzerts, Hannes Blank und Fritz Keller, zwei Schüler des Speyerer Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums, haben die Gemälde aus dem Purrmann-Haus für die klangliche Interpretation der Kunstwerke durch Paata Demurishvili und Thomas Stabenow ausgewählt. Zu Beginn des Konzerts werden sie somit je ein Werk des Malers Hans Purrmann und eines von dessen Frau und Künstlerkollegin Mathilde Vollmoeller-Purrmann vorstellen, gefolgt von den „Klangbildern“ der Musiker.

Busschule

Diese Woche stand für die 5.Klassen ganz im Zeichen der Verkehrserziehung - mit der Busschule. Das Angebot des VRN, die Jüngsten im Umgang mit dem öffentlichen Nahverkehr zu schulen, nimmt das FMSG jedes Jahr gerne an. Fragen wie "Wie verhalte ich mich beim Ein- und Aussteigen?" oder "Was ist im Bus gefährlich z.B. bei einer Vollbremsung?" wurden praktisch durchgespielt und im eigens dafür abgestellten Bus erprobt. Gut, dass nur der Dummy Schaden erleiden musste - in der Hoffnung, dass das auch weiterhin so bleibt.

Bedrohte Haselmäuse in Speyer?

Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) ist klein, scheu, hauptsächlich nachts in dichten Sträuchern unterwegs – und vom Aussterben bedroht. Seit Jahren wird sie in der Roten Liste der IUCN geführt und genießt besonderen Schutzstatus. Um jedoch geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen zu können, muss ihr Verbreitungsgebiet bekannt sein.

Etwa 60 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums folgten dem landesweiten Aufruf verschiedener Umweltorganisationen den Standort der Haselmaus zu ermitteln. Haselnüsse, die Hauptspeise des bedrohten Nagers, wurden an verschiedenen Standorten in Speyer gesammelt und anschließend auf charakteristische Fraßspuren hin untersucht. „Es war sehr spannend, zu prüfen, ob tatsächlich eine Haselmaus die Nuss angeknabbert hat oder ein anderes Tier“, betont Tom aus der 6b. Im Laufe der Aktion wurden die Kinder zu richtigen Bestimmungsprofis. „Ich kann nun bei fast jeder Nuss sagen, von welchem Tier sie angefressen wurde“, berichtet Franziska stolz.

Aber nicht nur diesen Erfolg hatte die Aktion. „Ich bin mir sicher, dass wir ein paar Nüsse gefunden haben, die Fraßspuren der Haselmaus aufweisen“, so Helene. Diese wurden nun zu den Organisatoren nach Mainz eingeschickt. Dort werden sie einem weiteren prüfenden Blick standhalten müssen.

Sollten die Schülerinnen und Schüler des Schwerd-Gymnasiums jedoch tatsächlich der Haselmaus in Speyer auf die Spur gekommen sein, könnten hier geeignete Maßnahmen für ihren Schutz ergriffen werden.

Englisch LK 11 besucht Theater "My Sister Syria"

Der Pfalzbau in Ludwigshafen war am Dienstag, dem 17.10.17, das Ziel des Englisch Leistungskurses 11 mit ihrer Lehrerin Frau Keiner. Dort wurde die neue Produktion von Paul Stebbings My Sister Syria aufgeführt. Thematisch orientiert sich das Drama an der gegenwärtigen Flüchtlingskrise in Europa und deren Wurzeln im Mittleren Osten. Einerseits als dramatische Dokumentation aufgebaut, zieht es den Zuschauer aber andererseits durch die Ereignisse in Form eines Thrillers in den Bann. Die Inszenierung folgt den Spuren der Menschenrechtsaktivistin Rachel, die sich über die Türkei nach Syrien begibt, um dort eine Freundin zu retten. Untermalt wird das Stück durch mittelöstliche Musik, Rap, Immamgesänge und teilweise arabische Sprache (neben Englisch). Insgesamt werden beiden Seiten beleuchtet, der Horror des Krieges, die Not der Flüchtlinge und auf der anderen Seite die positive Auflehnung einiger Syrer. Das Stück eignet sich sehr gut als Denkanstoß für den Unterricht, da es viele Fragen stellt und offen lässt.

Unsere Schule

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Formulare aller Art findet man im Download-Bereich der Homepage.