Auch dieses Mal hat unsere Schule wieder an der Juniorwahl in der Woche vor den Landtagswahlen teilgenommen. Wahlberechtigt waren alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8-12. Organisiert und durchgeführt haben die Wahlen die beiden Leistungskurse Sozialkunde der 11. Jahrgangsstufe. Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:
Am Dienstag, dem 10. März 2026, hatten die beiden Sozialkunde-Leistungskurse der MSS 12 des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums die Gelegenheit, an einer besonderen Veranstaltung der SPD im Technik Museum Speyer teilzunehmen. Dort hielt der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius eine Rede zu aktuellen sicherheitspolitischen Themen. In seinem Vortrag sprach er unter anderem über die aktuelle Lage in Europa, die Bedeutung der Bundeswehr und die Rolle Deutschlands innerhalb der NATO. Auch Fragen aus dem Publikum wurden während der Veranstaltung aufgegriffen und beantwortet. Für uns als Schülerinnen und Schüler war es spannend, diese Themen einmal direkt von einem Bundesminister erklärt zu bekommen und Politik außerhalb des Klassenzimmers zu erleben. Als der Minister die Veranstaltung verließ und sich auf den Weg zu seinen Fahrzeugen machte, nutzten einige von uns noch die Gelegenheit, ihn um ein gemeinsames Foto zu bitten und er nahm sich freundlicherweise kurz die Zeit dafür. Zudem waren die Bundestagsabgeordnete Isabel Mackensen-Geis sowie die Wahlkreiskandidatin der SPD für die Landtagswahl 2026, Dr. Marlene Gottwald, vor Ort. Insgesamt war es ein interessanter und besonderer Nachmittag mit spannenden Einblicken in aktuelle politische Themen.
Fynn Pieper, der Sieger des Vorlesewettbewerbs der 6.Klassen, hat auch bei dem Stadtentscheid gewonnen.
Vier Jungs und drei Mädchen der weiterführenden Schulen in Speyer traten am 23.02.2026 gegeneinander an und konnten mit ihren Lieblingstexten die Jury in der Stadtbücherei allesamt überzeugen. Fynn las aus dem Buch „Gefährliches Zauberchaos“ aus der Reihe „Flüsterwald“ von Andreas Suchanek vor. Fynns besonderen Fähigkeiten wurden insbesondere bei der Präsentation des Fremdtextes deutlich. Fynn konnte sich direkt in den Text einfühlen und fesselte die Jury und die anwesenden Zuschauer durch seinen anschaulichen Vortrag, indem er nicht nur einfühlsam betonte, sondern auch mimisch und gestisch spannungsvoll untermalte. Abgesehen von dem Vorlesetalent, zeigten sich auch hier seine schauspielerischen Fähigkeiten, die er auch in der DS-Klasse der Schule einbringt. Nun drücken wir die Daumen für die nächste Hürde, den Bezirksentscheid, mit dem Ziel in der darauffolgenden Runde bester Vorleser in Rheinland-Pfalz 2026 zu werden und vielleicht geht es am Ende dann auch nach Berlin…
Ab Montag können Sie Karten für unsere Stadthallenkonzerte am 11. und 12. März 2026 erwerben.
Der Vorverkauf ist während der Öffnungszeiten, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, in der Schulbibliothek.
Unsere diesjährigen Konzerte stehen unter dem Motto "Horizonte". Lassen Sie sich von der jugendlichen Spielfreude unserer Schüler und Schülerinnen begeistern!
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten wir am Donnerstag, den 27.11.2025 die KZ-Gedenkstätte in Neustadt. Wir hatten uns schon im Unterricht auf diesen Besuch vorbereitet und Fragen gesammelt, darunter zum Beispiel, wer im Lager inhaftiert war und wie die Erinnerungskultur heute gestaltet wird.
Die 2013 eröffnete Gedenkstätte ist zwar sehr klein, aber wir waren überrascht von der Vielzahl wichtiger und gründlich vorbereiteter Informationen, die sie bietet.
Am 28.11.2025 erhielten wir Besuch von 30 Lehramtsstudierenden der RPTU Landau. Sie nahmen an einem Seminar (Geographiedidaktik) unter der Leitung von Elisabeth Kern teil. Die angehenden Lehrkräfte erprobten mit den Schüler/innen der Klasse 6d ihre Unterrichtsplanung zum Thema „Tropischer Regenwald“. Im Vorfeld bereiteten sich die Lehramtsstudierenden im Seminar auf das Thema vor und entwarfen unterschiedliche didaktische und methodische Zugänge. Auf eine Kooperation im zweiten Schulhalbjahr freuen wir uns schon!
Den diesjährigen Vorlesewettbewerb konnte Fynn aus der 6c mit seinem Vortrag aus "Keeper of the lost cities" für sich entscheiden und wird das Schwerd beim Stadtentscheid vertreten. Die Klassensiegerkinder Finjan (6f), Fynn (6c), Julius (6e), Jonas (6a), Florentine (6b), Maxine (6d) konnten sich über einen vom Förderverein der Schule gestifteten Gutschein für das nächste Buch freuen.
Viel Erfolg beim Stadtentscheid, Fynn!
Und allen anderen Kindern viel Spaß weiterhin beim Lesen!
Das FMSG beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion "Little House of Hope", bei der durch die Spende von Münzgeld jedes Jahr beachtliche Beträge gesammelt werden. Weitere Informationen zur Stiftung findet Ihr im Video und unter littlehouseofhope.de.
In der zweiten Oktoberwoche 2025 besuchten die Klassen 10 das ehemalige Konzentrationslager Hinzert bei Trier. Die Exkursionen waren in den Fächern Geschichte und Religion/Ethik vor- bzw. nachbereitet worden. Im Zuge der Nachbereitung entstand auch der folgende Schülerbericht:
Der Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Hinzert hat mich sehr bewegt. Ich wusste zwar vorher schon einiges über den Nationalsozialismus, aber vor Ort da zu stehen wo Menschen gelitten haben, war etwas ganz anderes. Es hat mir gezeigt, wie grausam das System wirklich war und wie wichtig es ist, sich daran zu erinnern.
Ein Konzentrationslager war ein Ort, an dem Menschen eingesperrt, gefoltert, zur Arbeit gezwungen oder ermordet wurden- einfach, weil sie anders waren oder nicht in das Denken der Nazis passten. In Auschwitz wurde das Töten regelrecht „organisiert“, während Hinzert kleiner war und eher als Straf- und Durchgangslager diente. Trotzdem war das Leid dort nicht weniger schlimm. Mich hat beschäftigt, wie die Menschen in der Umgebung damit umgegangen sind. Viele wussten sicher, was passiert ist oder zumindest, dass dort Menschen gefangen waren. Trotzdem haben die meisten geschwiegen. Manche vielleicht aus Angst, andere, weil sie weggeschaut haben. Ich frage mich, was ich damals getan hätte. Hätte ich geholfen? Oder hätte ich auch Angst gehabt? Ehrlich gesagt: Ich hätte wahrscheinlich durch einen Aufruf probiert, dass sie aufhören, aber nach einer Verwarnung hätte ich aus Angst direkt aufgehört.
Gerade als Christ finde ich das Verhalten der Kirche damals schwierig. Viele haben geschwiegen, obwohl Jesus uns doch lehrt für andere einzustehen, besonders für die Schwachen. Natürlich gab es auch einzelne Priester und Christen, die geholfen haben, aber insgesamt war das Schweigen zu laut. Und genau deswegen ist die Frage, heute noch so wichtig: Was bedeutet es wirklich, Christ zu sein, wenn andere leiden? Für mich war der Besuch in Hinzert eine Mahnung. Ich habe verstanden, dass Erinnern nicht nur bedeutet, an Vergangenes zu denken, sondern daraus Verantwortung für heute zu übernehmen. Wenn ich sehe, wie Menschen heute wieder ausgegrenzt oder beleidigt werden, dann denke ich an das, was damals passiert ist. Ich glaube, unser Glaube kann helfen, nicht wegzuschauen, sondern hinzusehen und zu handeln.
Der Tag in Hinzert hat mir gezeigt, wie wichtig Menschlichkeit, Mitgefühl und Mut sind. Das ist für mich echte Nachfolge Jesu: nicht nur glauben, sondern handeln.