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Ausstellung „14/18 Mitten in Europa“

24. September 2018

100 Jahre mögen, gemessen an der eigenen Lebenszeit, sehr lange erscheinen. In der
Menschheitsgeschichte wäre diese Zeitspanne bestenfalls eine kleine Randnotiz- nicht jedoch
in diesem Fall, wenn ein ganzes Jahrhundert maßgeblich geprägt wurde!
Vor 100 Jahren endete ein Krieg, der alles bisher gekannte, erlebte und erlittene in den
Schatten stellte: der 1. Weltkrieg von 1914 bis 1918.
Vom US-amerikanischen Historiker und Diplomaten George F. Kennan 1979 als „Urkatastrophe
des 20. Jahrhunderts“ (the great seminal catastrophe of this century) bezeichnet, wirkt dieser
Krieg bis in die Gegenwart nach und ist im kollektiven Gedächtnis viele europäischer Nationen
fest verankert.
Aus diesem Anlass konzipierte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine Ausstellung
mit dem Titel „14/18 Mitten in Europa, um diesem Gedenken gerecht zu werden. Nach der
feierlichen Eröffnung mit Vertretern des VBDKF, Herrn OStD Clemens und einigen Schülern
des GE L1 ist diese Wanderausstellung nun bis zum 27. September zu Gast in der
Gemeinschaftsbibliothek des FMSG und HPG.
Neben den eigentlichen Kriegsgeschehnissen spielen auch die unmittelbare Vor- und
Nachkriegszeit eine wichtige Rolle in der Konzeption. Des Weiteren ermöglicht das Thema
„Heimatfront“ einen erweiterten Zugang in die Thematik. Abgerundet wird die Ausstellung durch
einen kurzen Rück- und Ausblick in die Geschichte des europäischen Einigungsgedankens.
Denn nicht umsonst lautet das Motto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge über
einem Foto eines Soldatenfriedhofs im Foyer des FMSG: DARUM Europa!

Dennis Snella
Fachlehrer für Geschichte und Sozialkunde

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