Auf der Zielgeraden zum Abitur ging es für den Jahrgang 13 nochmal auf große Fahrt. Auf Initiative von Herrn Snella konnten alle Geschichtskurse im Haus der Geschichte in Bonn und im ehemaligen Regierungsbunker in Neuenahr-Ahrweiler deutsche Geschichte hautnah spüren.
Weltpolitik aus erster Hand durften die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Sozialkunde im Gespräch mit Staatsminister Dr. Tobias Lindner am Donnerstagvormittag am Schwerd-Gymnasium erfahren.
Dabei gab Tobias Lindner zunächst Einblicke in die komplexe Struktur seines Aufgabengebietes und die Arbeitsweise des Außenministeriums, wobei deutlich wurde, dass z.B. internationale Gespräche auf verschiedenen Verwaltungsebenen bis ins Detail vorbereitet werden.
Die Schülerinnen und Schüler des Schwerd-Gymnasiums beschäftigte im Gespräch vor dem Hintergrund der Zeitenwende insbesondere die Frage, wie er zu einer Wiedereinführung der Wehrpflicht stehe. Damit sei schon allein aufgrund der aktuell fehlenden administrativen Strukturen nicht zu rechnen, betonte Lindner. Zur Sicherheitspolitik verdeutlichte Lindner, dass heute ein breiteres Sicherheitskonzept nötig sei, das nicht nur militärische Aspekte umfasse, sondern auch Cybersicherheit sowie pandemische Fragen im Blick hat.
Dabei betonte er die Notwendigkeit einer verbesserten Ausstattung der Bundeswehr und wies daraufhin, dass Abschreckung ein wesentlicher Teil der Politik sei. Wie er damit umgehe, dass die Grünen sich doch sehr von ihrer ursprünglichen Idee des Pazifismus entfernt hätten, fragte eine Schülerin nach. Hier verwies Lindner auf einen langen Diskussionsprozess innerhalb der Partei, die sich schon seit Jahrzehnten mit der Frage auseinandersetzen würde, unter welchen Bedingungen Militäreinsätze und Waffenlieferungen mitgetragen würden. Dass hier ein plötzlicher Wandel erfolgt sei, bezeichnete er als „populäres Missverständnis“.
Die Schülerinnen und Schüler brachten vor allem auch ihre Sorge um die aktuelle Entwicklung des Ukraine-Krieges zum Ausdruck. Im Gespräch wurde deutlich, vor welchen logistischen Herausforderungen die Verantwortlichen stehen und welche Bedeutung internationale Absprachen haben, auch um eine weitere Eskalation zu verhindern.
Einen Blick in die Glaskugel bezüglich eines möglichen Endes des Krieges wollte Lindner nicht riskieren. Wichtig sei aus seiner Sicht jedoch, dass am Ende des Krieges Kiew mehr Bedingungen auf den Tisch legen könne als Russland. Für das Ende des Krieges sei ein militärisches Scheitern Putins unausweichlich.
Unsere Fußballerinnen haben heute in Kaiserslautern wieder Großartiges geleistet: Das Mädchen-Team des FMSG hat das Regionalfinale des "Fritz-Walter-Cups" gewonnen und dabei Schulen aus Kaiserslautern und Mainz besiegt. Am 27. März vertreten die Schwerdlerinnen der Kl. 5-7 nun Rheinhessen und die Pfalz im Landesfinale gegen Trier und Koblenz.
Neben einer spannenden Debatte im Plenum und einem Gespräch mit dem Wahlkreisabgeordneten Johannes Steininger erwartete die Gruppe ein vielfältiges Programm. Elena Roth berichtet über die Exkursion mit den Lehrern Birgit Hoffmann-Jaberg und Manuel Queisser.
Mittwochmorgen ging es wie geplant und tatsächlich ohne Verspätung vom Hautbahnhof Speyer nach Mannheim. Dort angekommen hieß es erstmal 70 Minuten warten. Die Wartezeit wurde kurzweilig vor allem mit Frühstücken überbrückt, und dann saßen wir auch schon im Langstreckenzug ICE 692 nach Berlin. Viel Zeit zum Ankommen im Hostel gab es aber nicht, denn auf der Tagesordnung stand als nächstes - Humboldtforum. Dort erwartete uns eine interessante und kreativ gestaltete Ausstellung mit dem Titel "Berlin Global", die sich mit der Geschichte Berlins befasste. Besonders der interaktive Teil der Ausstellung hinterließ Vorfreude auf die kommenden Tage in der Hauptstadt. Nach dem Abendessen ging es dann zurück zum Hostel.
Am nächsten Morgen erschienen alle pünktlich zum Frühstück und gegen 09.00 Uhr machten wir uns auf zum prestigeträchtigen Theater des Berliner Ensembles, und es erwartete uns ein Workshop zu dem Theaterstück "Panikherz", das für den Donnerstagabend auf dem Programm stand. Dieser doch ziemlich methodische Workshop fühlte sich hier und da zwar ein bisschen befremdlich an und wir hatten uns eher erhofft, mehr über das Theaterstück und die Charaktere zu erfahren. Trotzdem war der Workshop eine interessante Erfahrung und brachte uns als Kurs in gewisser Weise näher zusammen. Um elf befanden wir uns dann auf dem Weg zum Regierungsviertel, denn wir durften im Paul Löbe Haus zu Mittagessen und danach eine Stunde lang eine Parlamentssitzung im Plenarsaal des Bundestages besuchen. Was uns alle erstaunte, war die Anzahl der prominenten Politiker*innen, die wir entdecken konnten: Von Tino Chrupalla über Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Annalena Baerbock, Ricarda Lang und Anton Hofreiter bis hin zu Dietmar Bartsch und Janine Wissler. Thema war ein "Friedensplan" der AfD im Zuge des Ukrainekrieges, der in einer Debatte heiß diskutiert wurde. Im Anschluss daran hatten wir ein persönliches Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises, Johannes Steiniger (CDU). Auch hier gab es viele spannende Einblicke in den Alltag eines Abgeordneten. Nachdem wir den Bundestag verlassen hatten, konnten wir Berlin für zwei, drei Stunden selbst erkunden, bis wir uns dann am Abend am Berliner Ensemble wiedertrafen. Das Theaterstück kam bei den meisten sehr gut an. Inszeniert wurde das Stück "Panikherz", nach der gleichnamigen Autobiographie von Benjamin von Struckrad-Barre. Im Fokus des Stückes lag der Konsum von Drogen und das Leben mit Drogensucht, aber auch die Liebe zur Musik. Das Spiel der Schauspieler*innen war großartig, und eine Live-Band spielte in der jeweiligen Situation den passenden Soundtrack zum Leben der Hauptfigur, was das Stück einmalig machte.
Am nächsten Morgen nahmen wir an einer Führung im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen teil. Ein Zeitzeuge führte uns über das große Gelände und erklärte unter welchen unmenschlichen Bedingungen Menschen damals in der DDR inhaftiert wurden. Anschließend durften wir sogar einen Blick in seine Stasi-Akte werfen, was das Ganze noch greifbarer machte. Den letzten Nachmittag hatten wir dann zur freien Verfügung und den letzten Abend verbrachten wir alle zusammen mit den beiden Lehrkräften in einer Bar um die Reise ausklingen zu lassen - etwas, was man so schnell nicht wieder vergisst. Am Samstagmorgen ging es dann auch schon wieder, nach einer relativ kurzen Nacht und mit vielen Eindrücken, zurück zum Bahnhof und zurück nach Speyer.
Alles in allem eine sehr gelungene Kursfahrt, Danke an Frau Hoffman-Jaberg und Herrn Queisser!
Passend zur Weihnachtszeit haben die Schülerinnen und Schüler der Theater AG der Orientierungsstufe in den letzten sechs Wochen Hörspiele zum Thema „Die etwas andere Weihnachtsgeschichte“ entwickelt. Hierzu wurden Texte selbst verfasst, Bilder gemalt und die Geschichten eigenständig mithilfe einer Smartphone-App aufgenommen. Viel Spaß beim Zuhören und noch eine schöne Weihnachtszeit!
Für die Aktion "Little House of Hope" sind 537,79 zusammengekommen Wir bedanken uns bei allen Unterstützern. Weitere Informationen zur Stiftung findet Ihr im Video und unter littlehouseofhope.de.
Vom 2.-4.November waren wir, die 24 SchülersprecherInen, Klassen-und KursprecherInnen und VertrauenslehrerIn im Ferienheim Bad Bergzabern, um an verschiedenen Projekten zu arbeiten und das Schulklima zu verbessern...
Am Montag, dem 21.11.22, ging es heiß her in der Schwerd-Halle, denn zwei Handball-Profis der Rhein-Neckar Löwen waren angetreten, um mit dem Nachwuchs zu trainieren. Ausgestattet mit den charakteristisch gelben Shirts der Löwen durften 31 Handballerinnen und Handballer der 5. und 6. Klassen der Schule die Profis hautnah erleben. Der Höhepunkt der gemeinsamen Trainingseinheit mit David Späth und Kristjan Horzen war der Torwurf gegen die Berufshandballer – bei dem auch immer wieder der Ball im Netz zappelte. Anschließend gab es eine Fragerunde und Autogrammstunde, in der die SchülerInnen die Sportler ganz hautnah erleben durften. Als verfrühtes Weihnachtsgeschenk teilte das Löwenteam für jeden Schüler eine Eintrittskarte zum Bundesliga-Spiel in der SAP-Arena aus, was die Augen der Kinder zum Leuchten brachte. „Bester Tag aller Zeiten“ wurde mindestens bei einem der FMSG-Handballer abends in den Kalender eingetragen – wenn das nicht das beste Lob für diese gelungene Aktion war.
Vielen Dank an das Team der Rhein-Neckar Löwen, die uns diese Aktion ermöglicht haben!
Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen, der am 23. November stattfand, gab es ein spannendes Wettlesen der fünf Klassensieger, bei dem sich Even (6b) mit seinem Vortrag aus der Novelle “Die Geschichte von Herrn Sommer” durchsetzen konnte. Er wird die Schule beim Stadtentscheid im Februar vertreten. Allen fünf Siegerkindern wurde ein vom Förderverein gespendeter Buchgutschein überreicht.