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Sechstklässler lesen in der Stadthalle um die Wette

Auch im 60. Jahr des Vorlesewettbewerbs für sechste Klassen nimmt das Schwerd-Gymnasium wieder an diesem bundesweiten Wettbewerb teil. Am Nikolaustag hörten alle Schüler des Jahrgangs in der Stadthalle den Klassensiegern zu, die ihre Lieblingsbücher vorstellten und den Mitschülern daraus vorlasen. Nachdem die vier Kandidatinnen und Kandidaten außerdem noch einen fremden Text vorgelesen hatten, zog sich die Jury zur Beratung zurück. Die Entscheidung war denkbar knapp und fiel auf Yannick Malz aus der 6d, der aus Cornelia Funkes Roman „Tintenherz“ vorlas und in der nächsten Runde das Schwerd-Gymnasium vertreten wird.  Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern aus der achten bis dreizehnten Klasse.

Es lasen (von links nach rechts): Moritz Krebs (6c), Yannik Malz (6d), Julia Ottstadt (6a), Amelie-Sophia Stiefel (6b)

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Klasse 5c nimmt am Vorlesetag 2018 teil

Am Montag, den 19.11.2018 besuchte die Klasse 5c des Schwerd-Gymnasiums zusammen mit ihrer Deutschlehrerin, Frau Görisch-Schneider, die Schulbibliothek, um sich als Zuhörer an der bundesweiten Aktion zur Leseförderung zu beteiligen. Hierbei folgte man einer Einladung der Bibliothekarin, Frau Hinrichs, die die Kinder mit ihrem sehr engagierten Vorlesen mehr als einmal zum Lachen brachte. Das von ihr ausgewählte Buch „Mein 24. Dezember“ von Achim Bröger versetzte die 5c binnen weniger Minuten in Weihnachtsstimmung und Vorfreude.

Wir sagen „Danke“ für die schöne Vorlesestunde und die entspannte Atmosphäre!

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Vortrag zum Thema Archäologie

Am 14.11.2018 referierte Frau Bettina Hünerfauth (Abiturjahrgang 2004) vor zahlreichen Zuhörern im Foyer zum Thema "Wer in Speyer gräbt, trifft immer auf Geschichte". Sie zeigte an zahlreichen Beispielen aus der Speyerer Geschichte, wie Archäologen arbeiten und dabei zur Erhellung der Stadtgeschichte beitragen. Dokumente archäologischer Arbeit sind teilweise im Schaufenster an der Gilgenstraße ausgestellt.

Herr Clemens bedankte sich auch im Namen des Fördervereins für den höchst interessanten Vortrag.

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Erasmus-Gegenbesuch in Estland

Im Rahmen des laufenden Erasmus-Projektes "My way - our future" weilt derzeit zusammen mit Schulleiter Erich Clemens sowie den Kollegiumsmitgliedern Thomas Hofmann und Michaela Knäble eine Schülergruppe in Kuressaare auf der estnischen Insel Saaremaa. Verschiedene Workshops und Vorträge runden die bei den bisherigen Treffen der Schwerdler und der estnischen Schüler erzielten Arbeitsergebnisse ab.

Der Abschluss des Projektes wird im nächsten Frühjahr in Brüssel stattfinden.

Das Foto entstand beim Empfang durch Kuressaares Bürgermeister.

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Eine zweite Heimat gefunden

Eine eher unbekannte Gegend der Vereinigten Staaten war in diesem Jahr Ziel des USA-Austausches des Schwerd-Gymnasiums: Dreieinhalb Wochen waren 16 Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitlehrern in North Carolina. Gastgeber war die Thomas Jefferson Classical Academy in Forest City im Westen des Bundesstaates. Und die FMSG-Schüler, die heute (Anmerkung: Freitag, 12.10.) wieder zuhause ankommen, waren absolut begeistert von der Freundlichkeit und Offenheit ihrer Gastgeber.

„Alle hier, die Schüler, die Lehrer und die Eltern, waren super freundlich, ich habe mich vom ersten Moment an wohlgefühlt“, berichtet Elftklässler Marco Steiger. Er und seine Mitreisenden waren in den Familien ihrer Austauschpartner untergebracht und besuchten den Unterricht der High School. Auf diese Weise bekamen sie einen tiefen Einblick in das Leben der Menschen in diesem ländlichen Teil der USA, der von der Kultur der Südstaaten geprägt ist.

Diese Verbindung mit den amerikanischen Gastgebern stand auch im Mittelpunkt des Austausches: Von den insgesamt dreieinhalb Wochen, die die FMSG-Gruppe unterwegs war, wohnten sie drei Wochen in den Familien. „In dieser kurzen Zeit haben wir ein zweites Zuhause gefunden“, meint Hannah Kirchner, die ebenfalls die elfte Klasse am FMSG besucht. „Die Zeit ging viel zu schnell rum und der Abschied ist uns sehr schwer gefallen.“

Die neue Umgebung nahmen die Schüler mit offenen Augen und Ohren wahr. Dabei fielen ihnen vor allem Unterschiede zu ihrem Leben in Deutschland auf. „Im Umgang miteinander sind dort alle freundlich, es werden viel mehr Komplimente gemacht als bei uns“, erzählt FMSG-Schülerin Saskia Wehn. Und sie hat sich vorgenommen, diesen respektvollen Umgang miteinander in den deutschen Alltag mitzunehmen. Anders als das Essen: Das war den Pfälzern oft zu ungesund. Und auch die Tatsache, dass im ländlichen North Carolina sehr viel Zeit im Auto verbracht wird, fanden die Reisenden gewöhnungsbedürftig – „der deutsche Schulweg mit dem Bus oder dem Fahrrad wird für die Amerikaner sehr ungewohnt sein“, lacht FMSG-Schüler Frederik Kihm.

Für die begleitenden Lehrkräfte war diese erste Auflage des Austausches mit Forest City ein voller Erfolg. „Die Zusammenarbeit mit den amerikanischen Kollegen hat sehr gut funktioniert, so dass die Schüler auch inhaltlich sehr viel erarbeiten konnten“, resümiert FMSG-Englischlehrerin Ingrid Pohl, die den Austausch auf deutscher Seite ins Leben gerufen hat. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Matthias Schulz war sie täglich vor Ort, um die Arbeit am Thema „Nationale Identität und Globalisierung“ zusammen mit den amerikanischen Lehrkräften zu unterstützen.

Den Blick auf Land und Leute rundeten Ausflüge der Gruppe nach King‘s Mountain, einem Schlachtfeld des Amerikanischen Revolutionskrieges, und an die Küste nach Charleston (South Carolina) ab. Den Kontrast zwischen den ländlichen USA und einer Großstadt erlebte die Gruppe beim abschließenden Aufenthalt in New York. Und gegen den Abschiedsschmerz aus der neu gewonnenen zweiten Heimat half die Aussicht auf den Gegenbesuch: im Sommer 2019 kommen die Amerikaner nach Speyer.

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Ausstellung „14/18 Mitten in Europa“

100 Jahre mögen, gemessen an der eigenen Lebenszeit, sehr lange erscheinen. In der
Menschheitsgeschichte wäre diese Zeitspanne bestenfalls eine kleine Randnotiz- nicht jedoch
in diesem Fall, wenn ein ganzes Jahrhundert maßgeblich geprägt wurde!
Vor 100 Jahren endete ein Krieg, der alles bisher gekannte, erlebte und erlittene in den
Schatten stellte: der 1. Weltkrieg von 1914 bis 1918.
Vom US-amerikanischen Historiker und Diplomaten George F. Kennan 1979 als „Urkatastrophe
des 20. Jahrhunderts“ (the great seminal catastrophe of this century) bezeichnet, wirkt dieser
Krieg bis in die Gegenwart nach und ist im kollektiven Gedächtnis viele europäischer Nationen
fest verankert.
Aus diesem Anlass konzipierte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine Ausstellung
mit dem Titel „14/18 Mitten in Europa, um diesem Gedenken gerecht zu werden. Nach der
feierlichen Eröffnung mit Vertretern des VBDKF, Herrn OStD Clemens und einigen Schülern
des GE L1 ist diese Wanderausstellung nun bis zum 27. September zu Gast in der
Gemeinschaftsbibliothek des FMSG und HPG.
Neben den eigentlichen Kriegsgeschehnissen spielen auch die unmittelbare Vor- und
Nachkriegszeit eine wichtige Rolle in der Konzeption. Des Weiteren ermöglicht das Thema
„Heimatfront“ einen erweiterten Zugang in die Thematik. Abgerundet wird die Ausstellung durch
einen kurzen Rück- und Ausblick in die Geschichte des europäischen Einigungsgedankens.
Denn nicht umsonst lautet das Motto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge über
einem Foto eines Soldatenfriedhofs im Foyer des FMSG: DARUM Europa!

Dennis Snella
Fachlehrer für Geschichte und Sozialkunde

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